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      Werner Niedermeier
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      Werner Niedermeier
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      Werner Niedermeier
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      Im englischen Bolton wurde erstmalig ein Wirt zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt, weil er sich gegen das Rauchverbot gestellt hatte. Nick Hogan, ehemaliger Besitzer von zwei Pubs in Bolton, gilt als Kämpfer gegen das englische Rauchverbot. Vor zwei Jahren wurde er bekannt als erster britischer Wirt, der eine Geldstrafe bekommen hatte, weil er in s […]
      Daniela Niedermeier
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      Der Antiraucher Johannes Spatz, der schon häufiger durch seine zum Teil völlig einseitige Sichtweise und über jeden vernünftigen Menschenverstand hinausgehende Aktionen negativ aufgefallen ist, hat einen neuen Bock geschossen. Er stiftete einen Jugendlichen dazu an, Zigaretten zu kaufen. Wohl wissend, dass er den Jugendlichen damit zu einem Gesetzesverstoß a […]
      Werner Niedermeier

Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung

9.8.2009 14:11:11

Zur Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung fanden sich am Wochenende zahlreiche Raucherinitiativen aus ganz Deutschland in München ein. Viele Teilnehmer, viele Meinungen, unter diesem Aspekt kann man die Diskussionen um die Rauchverbote in der deutschen Gastronomie kurz zusammenfassen. Darum war man sich am Ende der Diskussion einig, dass sämtliche 16 Rauchverbote in den Bundesländern nochmals auf den Prüfstand müssen um eine möglichst einheitliche Regelung zu erreichen. Am besten wäre eine bundeseinheitliche oder sogar ein einheitlich geregeltes Rauchverbot in der Gastronomie für alle EU-Staaten.

Scharf kritisiert wurde von den vielen bayerischen Teilnehmern die Neuregelung des Rauchverbots in der bayerischen Gastronomie. Seit dem 01. August sind Raucherclubs verboten und in Einraumgaststätten über 75 m² gilt ein generelles Rauchverbot, wogegen in Festzelten keinerlei Einschränkungen beim Rauchen vom Gesetzgeber auferlegt werden. Besonders hart trifft diese Ungleichbehandlung sämtliche Diskotheken und Tanzbetriebe. Die bayerischen Landtagspolitiker haben es sich wieder einmal leicht gemacht und die Verantwortung für die Erziehung der Jugend in die Diskotheken und Tanzlokale verlagert. Doch dort gehört sie nicht hin. Beim Rauchverbot muss frühzeitig präventiv in Schule, Öffentlichkeit und Familie aufgeklärt und vorgelebt werden. Nur dann macht ein Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Rauchens Sinn.

„Verbote, Verbote sind das die neuen Gebote“, so formulierte Herr Dr. Schulte-Wissermann von Mensch bRAUCHt Toleranz die Entwicklung in Deutschland und Europa. Über 2.000 Gesetze und Verordnungen werden jährlich in Brüssel und Berlin produziert. Jedes Gesetz, jede Verordnung bedeutet eine Einschränkung beim Genuss, bei der Freiheit und bei der Selbstbestimmung von Bürgerinnen und Bürgern. Jeder erwachsene Bürger sollte selbst bestimmen können, ob er zum Bier oder Wein rauchen will oder nicht, ob er ungesunden Schweinebraten, weil fett, essen will oder nicht, so die übereinstimmende Meinung der Teilnehmer.

Dass Rauchen für viele Menschen Entspannung und Genuss bedeutet, darüber referierte sehr eindrucksvoll Herr Günter Georg Hiltmann, ein bekennender Raucher und Hochleistungssportler. Als Marketing- und Mediamanager wäre Stress für ihn ungesund, Ausgleich und Entspannung findet er beim Karate und in der Genussmeditation. Eine Zigarette gehört hier genauso dazu, wie das Schwitzen im sportlichen Wettkampf. Genau diese Freiheit und Selbstbestimmung wollen uns Politiker nach und nach wegnehmen.

Herr Kohlhuber, der Vorsitzende im Bundesverein Gastronomie und Genuss brachte es auf den Punkt: „Ende September sind Wahlen in Deutschland, dort kann der Wähler entscheiden, vom welchen Politikern unser Land regiert und die Bürgerinnen und Bürger gegängelt oder respektvoll behandelt werden“!

Mit der Verabschiedung einer Münchner Erklärung wird die Bundesversammlung heute fortgeführt.

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